Nachhaltigkeit

Die globale Erderwärmung gefährdet durch den Ausstoß von Kohlendioxid das Fortbestehen der Umwelt wie wir Menschen sie bislang kennen. Aus diesem Grund fand im September 2015 das Pariser Abkommen statt, woran über 195 Länder beteiligt waren. Für alle Sektoren – Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft – wurde darin beschlossen, dass bis zum dem Jahr 2050 eine weitgehende Treibhausgasneutralität erreicht werden soll. Ziel ist es verglichen mit dem Jahr 1990 die CO2-Emissionen um 80% zu verringern. Mittelfristig sollen bis 2030 die CO2-Emissionen um mindestens 55% gegenüber dem Jahr 1990 gesenkt werden. Speziell für den Verkehrssektor sollen sich die CO2-Emissionen bis 2030 um 40-42% gegenüber dem Niveau von 1990 verringern.

Als Folge des Pariser Abkommens findet eine Veränderung innerhalb der Automobilindustrie statt, die in Richtung alternative Antriebstechnologien geht. Der industrielle Fokus verlagert sich dabei von der Herstellung konventioneller Verbrennungsmotoren immer mehr auf Elektromobilität. Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wird die Anzahl der Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2020 von aktuell 54000 auf 1 Millionen und bis 2030 auf 6 Millionen Fahrzeuge steigen. Hauptkritikpunkt ist jedoch, dass es wie so oft an der Umsetzung der konkreten Ziele mangelt.

breuckmann eMobility unterstützt diese Entwicklung auf zwei Ebenen.

Zum einen durch die Produktion hochwertiger Rotoren für Elektromotoren im Allgemeinen, was die Nutzung von Elektromobilität erst möglich macht. Ein effizienterer Elektromotor spart nämlich innerhalb weniger Wochen bis spätestens Monaten so viel Energie ein, wie zur Gewinnung des zusätzlichen alternativen Aktivmaterials erforderlich wäre. Zum anderen durch die Entscheidung für eine Produktion asynchroner statt synchroner Motortypen, um auch bei der Herstellung von Elektroautos nachhaltig zu sein. Diesem Aspekt wird bislang fälschlicherweise zu wenig Beachtung geschenkt.

Gefahr – Synchrone Motortypen

Zum aktuellen Zeitpunkt werden innerhalb der Automobilindustrie größtenteils Permanentmagnet-Synchronmotoren für die Antriebstechnik von Elektrofahrzeugen verwendet, da diese sehr hohe Wirkungsgrade erreichen. Das Resultat der Elektrofahrzeuge ist zwar nachhaltig, die Herstellung der Rotoren innerhalb der Elektromotoren jedoch nicht.

Verwendung seltener Erden

In Permanentmagnet-Sychronmotoren sind Rotoren verbaut, die seltene Erden wie Neodym und Dysprosium beinhalten. Diese chemischen Elemente werden größtenteils in China innerhalb von Minen unter schlechten Arbeitsbedingungen abgebaut.

Darüber hinaus führt die Verwendung seltener Erden zu katastrophalen Umweltauswirkungen, da diese erst mit hohem Aufwand von anderen Mineralien separiert werden müssen. Dabei entstehen Rückstände in Form von Säuren oder sogar radioaktiver Stoffe, die über das Grundwasser wieder in den Umweltkreislauf gelangen, was in langfristigen Auswirkungen für die Umwelt resultiert.

Auch das Recycling seltener Erden ist zum aktuellen Zeitpunkt problematisch, da es keine standardisierte Technologie für den Recyclingprozess gibt und dieser somit nicht ausgereift ist. Dies macht das Recycling seltener Erden sehr kostenintensiv, weshalb es bislang so gut wie gar nicht praktiziert wird.

Final ist zu erwähnen, dass China 80% des Weltmarktes seltener Erden hält, was eine Preisexplosion der Rohstoffe zur Folge hatte. Positiv hierbei ist jedoch, dass durch diese Abhängigkeit ein Umdenken innerhalb der Wirtschaft in eine nachhaltigere Richtung erzwingt.

Um die Entwicklung weg von seltenen Erden voranzutreiben, ist breuckmann eMobility, gemeinsam mit Jaguar Land Rover, Motor Design LTD und zehn weiteren Unternehmen, Partner des europäischen Projekts ReFreeDrive. Dabei arbeiten wir an kostengünstigen, nachhaltigen Lösungen für die Serienproduktion von hocheffizienten Elektromotoren innerhalb der Automobilindustrie, die keine seltenen Erden benötigen. Eine Lösung ist hierbei der Kupferrotor für asynchrone Motortypen, auf dessen Produktion wir uns spezialisiert haben.

Chance – Asynchrone Motortypen

Bei asynchronen Motortypen besteht keine Notwendigkeit der Verwendung seltener Erden. Nachhaltig bedeutet für breuckmann eMobility, dass wir innerhalb unserer Produktion zu keinem Zeitpunkt seltene Erden verwenden. Ganz im Gegensatz kann man unsere Produkte zu 100% recyceln, nachdem sie ihre maximale Nutzungsdauer erreicht haben. Anschließend gelangen die Rohstoffe wieder in den Stoffkreislauf zurück. Unser Kupferrotor besteht beispielsweise aus leicht trennbarem Kupfer und Eisen. Er stellt somit nach Ablauf seiner Nutzungsdauer keinen Abfall, sondern eine begehrte Rohstoffquelle dar.

Die Welt soll sich auch in Zukunft drehen. Deshalb rotieren wir. Rotation Moves Us All.

Wir leben eMobility

Elektromobilität zieht sich bei uns durch das gesamte Unternehmen hindurch.
Alle Gründer der breuckmann eMobility bestreiten ihren täglichen Arbeitsweg in Hybrid-Fahrzeugen oder sogar reinen Elektroautos. Am Unternehmen angekommen kann dann die Batterie des Fahrzeuges an entsprechenden Ladestationen aufgeladen werden, die speziell für diesen Zweck eingerichtet wurden.

Der Senior unseres Mutterkonzerns Breuckmann GmbH & Co. KG geht mit bestem Beispiel voran. Volker Breuckmann beweist sich als Sportler und kommt bei Wind und Wetter täglich mit seinem eFahrrad zur Arbeit. Seine Begeisterung hat er seinen Angestellten nicht vorenthalten und führte aus diesem Grund im Juni 2017 das Projekt JobRad – eine Förderung zur Verbreitung von eFahrrädern innerhalb von Betrieben – unternehmensweit ein, was bei der Belegschaft auf große Begeisterung gestoßen ist. Inzwischen nutzen über 10 % der Angestellten von Produktion bis hin zur Verwaltung das Angebot und sind im Besitz von eFahrrädern. Abstellmöglichkeiten und Aufladestellen sind am Unternehmensstandort ausreichend vorhanden.

Photovoltaic-Anlage

Seit dem Jahr 2015 hat der Mutterkonzern Breuckmann GmbH & Co. KG eine Photovoltaic-Anlage auf dem Dach des Produktionsgebäudes installiert. Dank der Effizienz der Anlage erreichen wir an manchen Tagen sogar für einige Minuten Spitzenleistungen in Höhe von bis zu 150 kW. An wolkenlosen Sommerwochenenden ohne operativen Betrieb, speisen wir sogar den daraus gewonnen Strom hin und wieder direkt in unser Netz ein. Unsere digitale Informationstafel vor dem Firmeneingang gibt Auskunft über die aktuelle Leistung unserer Photovoltaic-Anlage.

Klimasystem

Unser Klimasystem, das über eine sogenannte Erdwärmebohrung funktioniert, wird im Winter zum Heizen und im Sommer zum Kühlen des Unternehmenssitzes verwendet. Wenn die Temperaturen abflachen, leiten wir kaltes Wasser über Rohre unter die Erdoberfläche und nutzen mit Hilfe des Wärmetauschers die Erdwärme zum Heizen. Dieser Prozess wird mechanisch durch Kompressoren unterstützt. Im Sommer wird das Leitungssystem umgekehrt und über die Erdbohrung eine sanfte Kühlung des Gebäudes realisiert.

Minimum Waste Policy

Im gesamten Unternehmen hat sich breuckmann eMobility über eine Minimum Waste Policy das Ziel gesetzt so wenig Verschwendung wie nur möglich zu verursachen. Denn nicht nur bei unserem Produktionsprozess wird mit Ressourcen respektvoll umgegangen, da diese nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer wieder in den Stoffkreislauf eingespeist werden. Darüber hinaus minimalisiert auch unsere Verwaltung den Einsatz von Papier und vermeidet hinzukommend die Verschwendung von Elektrizität.

Interesse oder noch offene Fragen?

Kontakt

Haben Sie noch offene Fragen zu unseren Produkten oder sind Sie interessiert an einer Zusammenarbeit? Kontaktieren Sie uns gerne!

breuckmann eMobility ist immer offen für Fragen, Anregungen und Wünsche. Melden Sie sich bei uns über unser Kontaktformular oder schreiben Sie einfach eine E-Mail. Sie bekommen in jedem Fall eine zeitnahe Antwort.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Zur Datenschutzerklärung