Laminar Squeeze Casting

Bei der Herstellung von Kupfer- und Aluminiumrotoren für Asynchronmotoren haben die meisten Produzenten Schwierigkeiten den unterschiedlichen Branchenstandards und -erwartungen gerecht zu werden. Speziell die Automobilhersteller stechen dabei durch hohe technische sowie qualitative Anforderungen hervor. Um den Ansprüchen der Automobilindustrie gerecht zu werden, entwickelte unser Mutterkonzern Breuckmann GmbH & Co. KG innerhalb der letzten 10 Jahre einen wirtschaftlichen Gießprozess, der zudem durch seine Leistungsfähigkeit überzeugt. Diesen Prozess haben wir Laminar Squeeze Casting – kurz LSC – genannt.

Das Laminar Squeeze Casting verwendet eine patentierte Anschnitttechnologie, die eine gleichmäßige, nicht turbulente Füllung des Rotors zur Folge hat. Sowohl die Nuten im Inneren des Blechpaketes als auch die Kurzschlussringe an beiden Enden des Rotors erreichen dadurch maximale Materialdichte bei minimaler Porosität. Dies resultiert in einer sehr guten elektrischen Leitfähigkeit, wodurch das Drehmoment und somit auch die Leistung des Elektromotors gesteigert werden. Das Ergebnis ist ein Rotor mit herausragenden Eigenschaften, der höchsten technischen Anforderungen diverser Anwendungsbereiche standhält.

Laminare Füllung

Das rotationssymmetrische Angusssystem und die dazu optimal abgestimmte Anschnittgeschwindigkeit sorgen dafür, dass unsere Rotoren gleichmäßig und kontrolliert befüllt werden. Beim Gießvorgang entstehen keine gegenläufigen Schmelzfronten und die Bildung von Poren sowie Lunkern wird auf ein Minimum reduziert. Als Folge erreichen unsere Rotoren maximale Wirkungsgrade und verfügen über eine optimale Wärmeabfuhr.

Squeezen

Bei gewöhnlichen Gießverfahren ist allein durch die physikalischen Eigenschaften der Metalle bestimmt, dass beim Erstarrungsprozess Lunker und eventuell sogar Porositäten auftauchen. Aufgrund von unterschiedlichen Geometrien und Wandstärken findet die Erstarrung final in der Mitte des Körpers statt, da sich dort das Hitzezentrum bildet. Folglich tritt an dieser Stelle das größte Volumendefizit auf und es entstehen Lunker und gegebenenfalls auch Poren. Um dem inneren Volumendefizit entgegenzuwirken, wird die Schmelze beim Laminar Squeeze Casting durch Nachspeisung von außen nachverdichtet. Somit werden Lunker und Porosität auf ein Mindestmaß reduziert.

Casting

breuckmann eMobility stellt seine Rotoren über ein Verfahren her, das artverwandt mit dem Druckgussverfahren ist. Durch diese Arbeitsweise lassen sich die Menge an leitfähigem Material sowie der Füllfaktor im Rotor maximieren. Als Ergebnis sind unsere Nuten im Rotor komplett gefüllt und eine Verbindung zwischen Kurzschlussring und den Nuten wird durch die Schmelze – ohne zusätzliches Material – problemlos erreicht. Aufgrund der hohen Dichte an leitfähigem Material, verbessert sich der Elektronenfluss innerhalb des Rotors, sodass das Drehmoment und die Leistung unserer Produkte maximiert werden.

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